Sonntag, 14. Januar 2018

Reißlerhof-Runde

Nach langen Wochen trüben Wetters und Regen heute strahlender Sonnenschein-das mußte genutzt werden...Und so fuhren wir heute morgen nach dem Frühstück los in Richtung meiner Lieblings-Wanderregion: Ludwigswinkel.

Zum Start in die Wander-Saison 2018 hatte ich uns eine nicht allzu lange und relativ leichte Tour ausgesucht, die uns im Sommer einfach zu kurz wäre; aber für 14. Januar war es gerade recht.

Das Auto stellten wir in der Ortsmitte am Theysohn-Haus ab-und los gings...
Zuerst durch den Ort, an der Kirche vorbei

immer in Richtung Schöntal.
Dort am "Schöntal-Weiher" vorbei, im Sommer ein gut frequentierter Badesee, jetzt nur bevölkert von ein paar Enten und Schwänen.

Nächster Punkt: der "Reißler-Hof", der der Tour den Namen gab. 1745 errichtet , gilt er als "Geburtsstätte" des 1783 gegründeten Ortes Ludwigswinkel. Heute nur noch im Sommer bewohnt...

Vorbei ging`s am Jugendzeltplatz "Hirtenwiese" hinauf auf den Berg, immer durch den Wald.
 

Unterwegs sahen wir immer wieder eigenartige weiße Gebilde an Ästen und Zweigen auf dem Waldboden.


So was habe ich noch nie gesehen...Hexennacht war doch noch nicht...Es sah aus wie Rasierschaum...
Von Nahem zarte kleine Fäden, die wie Zuckerwatte um die Zweige geschlungen waren





Beim vorsichtigen Berühren konnte man ganze "Büschel" abziehen- und dann schmolz das Ganze auf der warmen Haut- es war EIS!

Ich konnte mich garnicht mehr einkriegen, so toll fand ich das (deshalb auch die vergleichsweise vielen Fotos...)


Aber irgendwie sollte es ja mit der Wanderung weitergehen, und so marschierten wir dann weiter durch den Wald, allein auf weiter Flur.

 Die einzigen Menschen, die wir außerhalb des Ortes trafen, war dieses Pärchen, das uns entgegenkam und ansprach: sie seien Wanderpaten, die für den Reißlerhof-Pfad verantwortlich seien und diesen jetzt ablaufen würden, um eventuelle Schäden zu dokumentieren. Ob wir was Negatives zu berichten hätten...Hatten wir nicht, und so gingen wir alle unseres Weges.

Unsere Mittagstast machten wir an diesem Baumstamm, schön in der Sonne. Die geschmierten Brötchen, Gurke und heißer Tee taten gut, so dass wir danach gut gestärkt den Rest der Wanderung in Angriff nehmen konnten.

Natürlich hat auch bei uns in der Gegend der Sturm gewütet, und man sieht gehäuft umgestürzte Bäume.

Bald hatten wir Ludwigswinkel wieder erreicht-durch den Ort bis zum Ausgangspunkt...
Ich hatte ja schon beschrieben- Ludwigswinkel ist ein hübscher, alter Luftkurort, mit schönen neuen Häusern, aber auch sehr altem Gemäuer- ich finde immer wieder hübsch anzusehende Häuser.

Nach knapp 2 1/2 Stunden und gelaufenen 11,3 km waren wir zurück an unserem Auto. Die erste Wanderung des Jahres war trotz morgendlicher eisiger Temperaturen von knapp über 0°C ein voller Erfolg- so könnte es weitergehen...:-)

Freitag, 12. Januar 2018

Neustart...

...mal wieder :-)
Im letzten Jahr ist soviel in die falsche Richtung gelaufen, dass nun ein Neustart fällig ist.

Da ich mit meinem "Muschel-Projekt" schon mal gute Erfahrungen gemacht habe, wiederhole ich das jetzt noch einmal:

Ihr seht 2 Glasbehälter-eines voller Muscheln, das andere leer. Erklärtes Ziel- für jedes Pfund weniger auf der Waage wandert eine Muschel vom vollen in das jetzt noch leere Glas (2012 hat das prima geklappt!).


Vorige Woche habe ich angefangen- das Ergebnis der ersten Woche könnt Ihr sehen.


Natürlich weiß ich, dass es nicht so weitergeht, und auch, dass es ziemlich lange dauert, aber immerhin ist ein Anfang gemacht. Und 2012 habe ich ja schließlich auch 16 Kilo runterbekommen-und über 4 Jahre lang so ziehmlich gehalten...Warum also nicht noch einmal?! Schließlich habe ich in Euch gute "Animateure" und Mitstreiter..

Samstag, 23. Dezember 2017

Weihnachtswunschzettel

Liebes Christkind , sei so lieb, bring uns keine Gaben,
die es auch im Kaufhaus gibt, weil wir die schon haben.

Bring uns mehr Verbundenheit, schenk uns Ruhe, Einkehr, Rast,
nur ein kleines bisschen Zeit, statt der Eile und der Hast.
Bring uns keine Pfefferkuchen, die bei uns verderben,
während andre Nahrung suchen, Hunger leiden und dran sterben.
Schenk uns eine harte Nuss, die wir knacken müssen.
Weich macht uns der Überfluss, wenn wir nichts vermissen.
Bring uns Mut und Tapferkeit, Wahres laut zu sagen
und des andern Not und Leid liebend mitzutragen.
Bring uns einen Tannenbaum aus dem gesunden Walde.
O welch schöner Weihnachtstraum, Christkind komm doch balde !

von Elli Michler

Ich wünsche uns allen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in`s neue Jahr!
aufgenommen von N.B.

Montag, 18. Dezember 2017

Advent,Advent...

Ein Gedicht von Christine Nöstlinger

Advent, Advent,
der Weihnachtsmann kennt
eine alte Frau, die strickt aus Resten
ganz abscheuliche Westen.
Liefert ihm jährlich drei Stück davon,
ganz gratis, nur für Gotteslohn!
Klar, dass er das Zeug nicht ablehnen kann,
wär zu unhöflich vom Weihnachtsmann.
Aber warum kriege ich zu allen Festen
die drei schockabscheulichen Westen?
Will auch mal Diesel oder Replay tragen,
hab`s satt, dass mich die Kinder fragen:
"Was hast du denn heut Komisches an?"
Sei nett, gütiger Weihnachtsmann,
hab dir das Zeug lang genug abgenommen,
lass es heuer bitte wem andern zukommen.


Noch hat der Weihnachtsmann ja etwas Zeit- wollen wir hoffen, dass es keine schockabscheulichen Westen gibt in diesem Jahr :-)

In diesem Sinne- besinnliche Adventszeit!




Sonntag, 10. Dezember 2017

Mosel-Wein-Nachts-Markt

Am vergangenen Wochenende war ich mit einer Freundin und einer Bekannten in Sachen Weihnachtsmarkt unterwegs. Dafür hatten wir uns in einem Hotel in Zeltingen an der Mosel einquartiert.

Am Samstagmorgen sammelte ich die "Mädels" ein, und dann ging`s ab gen Mosel.
Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, nahmen einen kleinen Umtrunk ( einem großen Discounter sei Dank, der Weihnachtsliköre in Mini-Flaschen verkauft hatte :-)   ), bekamen noch einen Begrüßungsdrink vom Hotel und machten uns dann etwas angeschickert auf, um mit einem Pendel-Bus nach Traben-Trarbach zu fahren. Eigentlich wollten wir mit `nem Taxi fahren, aber 60€ für 17 km war uns dann doch etwas zu teuer- 2 € für den Shuttle-Bus sahen schon anders aus!

In Traben-Trarbach angekommen, mußte die erste Würstchen-Bude für ein kleines Mittagessen herhalten, zusammen mit dem ersten Glühwein des Tages. Aber schließlich ist Weihnachtsmarkt- da gibt`s genügend diesbezügliche Buden, und die haben soviel, dass sie verkaufen müssen! Da wir in der Nähe des Bahnhof`s angekommen waren, konnten wir auch schon gleich einen Blick auf die Eisbahn werfen, die dort aufgebaut war.
Bild von R.Reinders

15 Uhr begann ein Stadtrundgang, an dem wir teilnahmen- und so erfuhren wir einige interessante Dinge über den Weinbau, Jugendstil und die Region. Wußtet Ihr, dass Traben-Trarbach vor Jahrhunderten der größte Weinumschlagplatz Europas war?! Und warum? Weil es eine evangelische Enklave inmitten katholischen Weinanbaugebietes war. Die Händler kauften den Wein auf und verkauften ihn exklusiv nur an evangelische Kunden...stellt Euch mal vor, Ihr müßtet im Supermarkt erst Eure Religionszugehörigkeit nachweisen, um eine Flasche Wein zu erstehen...:-)


Nach 1 1/2 Stunden waren wir durchgefroren und wärmten uns in einem Cafe bei `ner heißen Schokolade auf, bevor es in die Weinkeller des Ortes zum eigentlichen Weihnachtsmarkt ging.
Die folgenden Bilder habe ich dem WWW entnommen, da ich vor lauter lauter keine Fotos gemacht habe...




In einem Gasthaus haben wir dann zu Abend gegessen, bevor es mit dem letzten Shuttle-Bus zurück nach Zeltingen ging. Noch ein Absacker im Hotel-Restaurant- und ein schöner Tag ging zu Ende.

Am Sonntagmorgen machten wir uns nach einem guten Frühstück und dem Auschecken auf nach Bernkastel-Kues. Ziel war die alljährlich am 1. Sonntag im Dezember stattfindende Nikolauswanderung. Da es genau zum Beginn der Wanderung anfing mit Schneeregen, habe ich keine Fotos. Die hier veröffentlichten sind von 2015, wo wir auch schon dabei waren.


 
Mit Unterstützung einer Kapelle ging es- wie beim Rattenfänger von Hameln- mit Musik bis zum Stadtrand. Dort blieb die Musikkapelle zurück, und die Riesenmeute wanderte "allein" weiter, begleitet vom DRK (für alle Fälle).
Diesmal war die Strecke 12,7 km lang, wieder mit 2 Pausen: einmal Glühwein-Pause in einer Hütte (es gab natürlich auch Tee und Brühe), und die 2. Pause auf der Burg Landshut, wo Erbsensuppe mit Brot auf uns wartete. Das letzte Stück zurück führte uns dann bis in`s Zentrum von Bernkastel. Unterwegs wartete der Nikolaus auf uns und bescherte jedem Wanderer einen Schoki-Nikolaus (immerhin 22 cm groß).

Der Weihnachtsmarkt von Bernkastel ist ebenfalls sehr schön: im Zentrum der kleinen Stadt ist alles hübsch dekoriert, und es gibt einen Adventskalender, wo täglich 17 Uhr ein Türchen geöffnet wird...


Das Ganze war sehr lustig- und auf jeden Fall wollen wir das im nächsten Jahr wiederholen!

Sonntag, 19. November 2017

Hähnchen-Gemüse-Auflauf mit Quarkkruste

Ich habe mal wieder meinen Hefter von WW rausgekramt, mit z.T. uralten Rezepten...Und dabei fand ich dieses Rezept von 2005:

Damals 6 Points
4 Portionen

420g Geflügelschnitzel/-filet
Frühlingszwiebeln
500g Karotten
2 Kohlrabi
200g Erbsen (Konserve oder TK)
2 Eier
2 EL saure Sahne, bis 10% Fett
225g Magerquark
1 TL Gemüsebrühe
2 TL Pflanzenöl
je 1/2 TL Ingwerpulver und Curry
2 EL Kräuter der Provence
Salz+Pfeffer
2 EL Sonnenblumenkerne

Hähnchenbrust würfeln, mit Salz+Pfeffer würzen, in Öl scharf anbraten. Frühlingszwiebeln in Ringe, Karotten in Scheiben und Kohlrabi in Würfel schneiden, mit den Erbsen und der Brühe unterdas Fleisch mischen und nochmals kräftig würzen. Das Ganze in eine Auflaufform geben.


Für die Quarkkruste Eier trennen. Eigelb mit Quark und Saurer Sahne mischen, Kräuter, Curry und Ingwer dazu. Eiweiß mit 1/2 TL Salz steif schlagen, unter die Quarkmasse heben.
Masse auf die Hähnchen-Gemüse-Mischung streichen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene bei ca. 180°C ca. 30 min. backen.




Da mir das Gemüse zu roh ist, lass ich es immer noch etwas köcheln, bevor es in die Auflaufform kommt (ist aber Geschmackssache).
Und für meine Männer gibt`s noch ein paar Kartoffeln dazu, damit auch 4 Portionen rauskommen (Junior nimmt morgen 1 Portion mit auf Arbeit).

Mittwoch, 15. November 2017

Rosenkohl mit Kartoffelhaube

Nach dem Reinfall von Walli`s Rosenkohl-Gericht poste ich nun MEIN Lieblings-Rosenkohl-Gericht, welches prima funktioniert (aber Bilder habe ich im Moment nicht!)

Das Rezept ist aus dem Buch "Das neue große WW Kochbuch"Teil I , damals noch mit Points Plus.

Für 4 Portionen:

600g gekochte Kartoffeln
250 ml fettarme Milch
1 kg Rosenkohl
3 Zwiebeln
4 dünne Scheiben gekochter Schinken
2 EL Schnittlauchringe
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Paprika-Pulver

Kartoffeln zerstampfen, mit Milch vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Schnittlauch untermischen. Rosenkohl  kochen.
Zwiebel und Schinken würfeln, in einer Pfanne fettfrei anbraten. Rosenkohl zugeben und pikant mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.
Rosenkohlmasse in eine Auflaufform geben, Kartoffelmasse drüber streichen, mit Paprika bestreuen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Gas Stufe 3) ca. 15 Minuten überbacken.

Kommt Euch das irgendwie bekannt vor? Irgendwelche Ähnlichkeiten wären rein zufällig usw...

Das Ganze hatte damals 3,5 Points