Donnerstag, 5. April 2018

Ostern, eine Wanderung und `ne ereignisreiche Woche...

Die vergangenen Tage waren sehr durchwachsen- es gab schöne Dinge, die wir erlebt haben, aber auch weniger Schönes...

Am zeitigen Karfreitag fuhren wir- wie viele andere auch- gen Osten, meinen Schwiegervater nebst Frau zu besuchen. Da zwischen unseren Wohnorten gut 550 km Distanz liegen, kommen wir nicht so oft dorthin, wie wir eigentlich gerne würden. Und so war natürlich das verlängerte (Oster)wochenende gut dafür geeignet. Die Tage vergingen sehr schnell, und am Ostersonntag machten wir uns nach dem Mittagessen auf den Heimweg- unterwegs mit Starkregen und Graupelschauern gesegnet...

Dafür begrüßte uns der Ostermontag mit strahlendem Sonnenschein, wenn auch kühl. Aber die Sonne lachte so schön, dass wir wandern wollten.
Also führen wir auf der B 10 Richtung Weinstraße, bis nach Wilgartswiesen.Hier stellten wir das Auto in der Dorfmitte ab und marschierten los
 -über die Herrengasse mit dem Steinbrunnen



zum Dorfausgang.
 Beobachter am Wegesrand...


Anfangs war der Weg noch betoniert, aber bald ging`s in den Wald, und dort war der Weg dann viel schöner zu laufen.
Am alten Wasserwerk vorbei,

dem "F" folgend,

 ging es langsam den Berg hinauf.
Auf der Anhöhe angelangt, kamen wir an einer Schutzhütte vorbei


Danach ging der Weg eben weiter bis zum "Wasgau-Blick", einem Aussichtspunkt mit schönem Rasrplatz. Nur 2 Minuten eher und wir hätten hier unsere Mittagspause eingelegt. Aber so war eine Wander-Familie "mit Hund und Kegel" schneller- sie kamen uns entgegen und okkupierten den Platz :-(
Also liefen wir weiter, bis zur Fahrstraße zum Hermersberger Hof,


blieben dort auf einem kleinen Weg und kamen über einen Hohlweg in`s Tal, an einem alten Ritterstein vorbei.

Und hier kamen wir dem Frühling auf die Spur


Im Tal angekommen, fanden wir 2 Bänke, schön in der Sonne gelegen, wo wir unsere Pause machten.
Von hier aus sahen wir auch- hoch oben auf dem Felssporn, die Falkenburg liegen.

Die Falkenburg wurde wohl im 11. Jahrhundert erbaut, war im 13. Jhdt. Reichsfeste und wurde 1689 zerstört. Die Ruine ist ca. 130 m lang und 20 m breit.
 













Tief unten sieht man die Autos auf der B 10 zwischen Pirmasens und Landau vorbeibrausen :-)


Der Abstieg führte uns durch lichten Buchenwald, mit den ersten Buschwindröschen

zurück nach Wilgartswiesen.
Die harmlose Runde war ca. 9 km lang, und wir brauchten- mit der Trödelei auf der Burgruine- reichlich 2 1/2 Stunden.

Auf der Heimfahrt hielten wir noch bei meinen Eltern an, um dann dort festzustellen, dass es meinem Vater schlecht geht. Am Dienstagmorgen rief meine Mutter beim Hausarzt an- Urlaub!
So mußte die Vetretung zum Hausbesuch auflaufen- Ergebnis: ab in`s Krankenhaus, Verdacht auf beginnenden Darmverschluß! Bei einem Demenzkranken ist es schwierig rauszubekommen, wo ihm was wehtut, wenn ihm was wehtut...
Spätabends, gegen 21.30Uhr war ich nach einem langen Arbeitstag zuhause, denn natürlich fuhr ich mit in`s Krankenhaus.
Gestern nach der Arbeit wieder hin- Entwarnung-KEIN Darmverschluß, nur `ne Verstopfung, die nach ewigem Hin und Her unter Zuhilfenahme moderner Therapiemethoden von oben und unten sich endlich löste.
Heute Nachmittag kam er dann nach hause zurück, mit liegendem Dauerkatheter- meine Mama völlig überfordert, vor allem, da der Vertretungsarzt verlangte, den Befund zu sehen...Kein Hausbesuch, ich war Taxi. Klar macht man das, aber eigentlich ist es für `ne alte Frau mit pflegebedürftigem Mann eine Zumutung, mit dem Bus in`s Nachbardorf zu müssen und beim Arzt vorbeizukommen- wer paßt in der Zwischenzeit auf den Kranken auf?

Und zu guter Letzt- ich habe morgen meinen ersten Untersuchungstermin bzgl. des Gendefektes, der im Raum steht- ein vorgezogener MRT-Termin. Und wenn ich das dann überstanden habe- dann ist 1 Woche Urlaub! Ab nach La Palma!

P.S. Von meiner Freundin AA habe ich an unserem Mädels-Wochenende in Mannheim (s. Nickys Blog) eine Feuchtigkeits-Maske geschenkt bekommen und am Montagabend benutzt:
soll wie ein Panda aussehen- naja...

Aber gut getan hat sie allemal! Danke, AA!

Sonntag, 18. März 2018

Auf dem Weihnachts-Äh Ostermarkt

Nachdem ich in den letzten Posts soviel Negatives zu berichten hatte, wollte ich mich heute mal froh machen. und so konnte ich Göga davon überzeugen, mit mir nach St. Wendel zu fahren. dort war/ist an diesem Wochenende Ostermarkt. Und auch wenn es schw...kalt war- Spaß hat`s trotzdem gemacht...

Wir waren schon 2mal dort, und immer konnten wir auch ein paar Geschenke ergattern.

Stellt Euch einen Weihnachtsmarkt an Ostern vor,


 
anstelle des Weihnachtsbaumes einen wunderschön gestalteten Osterbrunnen mit mehr als 2000 Eiern-und schon habt Ihr ein Gefühl dafür, was Euch erwarten würde...
das Weiße ist übrigens Schnee!

 
Der Osterbrunnen wird jedes Jahr von den Landfrauen der Region gestaltet, die dann natürlich auch einen Stand dort haben.

Hübsch dekorierte Buden
...und natürlich auch kulinarische "Köstlichkeiten"- das war übrigens unser Mittagessen: Wildschweinbratwurst und GLÜHWEIN!!!

In einem großen Zelt waren so `ne Art Dioramen aufgebaut-natürlich mit der obligatorischen Häschenschule u.a. Motiven






Am Dom stehen jedes Jahr große Osterhasen-Szenen

Und so ganz nebenbei habe ich noch einen Wendelinusbrunnen

und die Fassade der Sparkasse fotografiert





Unsere Ausbeute an Geschenken besteht aus je einem Stück Rotwild-und Wildschweinschinken, einem Glas Ingwer-Senf, 1 Flasche Pusteblümchen-Sirp, 1 Reagenzglas voll mit Hibiskusblütensalz sowie 3 Schmuckstücken für meine Freundin. Ich denke, das alles kann sich sehen lassen...


Im Sommer wollen wir mal nach St. Wendel fahren und einen Stadtrundgang mitmachen, denn außer Weihnachts-und Ostermarkt haben wir von der Stadt noch nicht allzuviel gesehen...

Samstag, 17. März 2018

Und weiter geht`s mit Negativem...

In meinem letzten Blog hatte ich ja von den gesundheitlichen Beeinträchtigungen in meiner Familie geschrieben. Diese Woche nun die nächste Hiobs-Botschaft: meine Schwester teilte mir mit, dass da jetzt irgendwelche weiteren Untersuchungen notwendig seien, Näheres könne mir ihr Mann erklären.
Mit dem habe ich nun gestern telefoniert (er hatte Geburtstag)- und er erzählte mir, dass der Verdacht auf einen Gendefekt bei meiner Schwester bestünde; und da wir ja den gleichen Vater, aber nicht die gleiche Mutter haben, und in der väterlichen Familie vor allem die Frauen gehäuft Schlaganfälle erlitten haben, sollte man jetzt nach der Erkrankung( die vor allem Frauen betrifft) suchen. Vor allem, da der Schlaganfall meiner Schwester untypisch gewesen sei.
Sicher könnt Ihr Euch vorstellen, wie mich das nun bewegt- ich hab`mich natürlich sofort versucht kundig zu machen- mit dem Ergebnis, dass auch bei mir Einiges dafür sprechen  und eine Erklärung für das eine oder andere "Wehwehchen" sein könnte.

Nun bin ich in der Zwickmühle: soll ich abwarten, was bei den Untersuchungen meiner Schwester rauskommt (das kann bis zu `nem halben Jahr dauern), oder soll ich schon mal- prophylaktisch sozusagen- die Diagnostik-Maschinerie beim Hausarzt anschmeißen lassen...?

Im Moment bin ich hin-und hergerissen; soll ich die Pferde scheu machen? soll ich abwarten? Vielleicht ist das alles garnicht so wie vermutet...

Aber zum Abschluß dieses Blogeintrags auch noch was Schönes:

Nicky hat am Donnerstag einen wunderschönen Sonnenaufgang fotografiert . Und witzigerweise kam ich an ebendemselben Tag auch in den Genuß eines tollen Anblicks. Hier das Ergebnis:



Samstag, 10. März 2018

Work-life-balance

Vor langer Zeit habe ich schon einmal einen Blogeintrag geschrieben zu diesem Thema. Denn nun bin ich in einem Alter, wo das echt ein Thema ist, mit dem man sich auseinandersetzen sollte...
Das Gleichgewicht wahren!

In den letzten Jahren stand der Streß bei mir sehr weit oben auf der Liste: sowohl auf Arbeit als auch privat.

Mein Papa leidet an Alzheimer/Demenz und wird von meiner Mama liebevoll zuhause gepflegt. Klar, dass wir als Familie da natürlich auch gefragt sind. Dann kam der September-Morgen, als mein Vater seinen ersten Schlaganfall erlitt, mit Halbseitenlähmung links. im Dezember war er dann so krank, dass wir das Schlimmste befürchteten. Aber er rappelte sich wieder auf, im Februar kam der 2. Schlaganfall.
Parallel dazu hatte ich auf Arbeit viel Streß und Ärger. und es kam, wie es kommen mußte: im Januar 2017 war ich so k.o., dass garnichts mehr ging. Total ausgebrannt, ein Blutdruck, der zum Himmel schrie- ich war im Leben noch nie so krank...
Meine Oma hatte immer so tolle Sprüche auf Lager, die mir bei passender (und unpassender:-D   ) Gelegenheit einfallen. "Und immer wenn Du glaubst es geht nicht mehr..."- Ihr kennt das sicher...

Und so bot sich mir die Gelegenheit, die Arbeitsstelle zu wechseln- weg von dem, was mich so sehr belastet hat. Nachdem ich den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben  und die Kündigung abgegeben hatte, war mir wohler. Und nach einem etwas sehr holprigen Start auf der neuen Arbeit habe ich nun meinen Platz gefunden- die Arbeit macht mir wieder Spaß, Junior hat beruflich Fuß gefaßt und sucht nun eine eigene Wohnung, mein Papa ist stabil...

Für mich hat sich das Meiste stabilisiert...

Aber: vor 2 Wochen ist meine Halbschwester auf der Arbeit zusammengebrochen. Auch sie hatte sowohl privaten als auch beruflichen Ärger, in 2017 hatte ihr Mann einen Herzinfarkt erlitten und es gibt viel Ärger mit dem Sohn und dessen Familie.
Die Vorzeichen hat meine Schwester ignoriert (kurzzeitige Sprachstörungen und Taubheitsgefühle)- mit dem Ergebnis: Schlaganfall, mit 61 Jahren! Bei unserem (gemeinsamen) Vater war der Apoplex rechtshirnig, also die linke Seite betroffen. Bei meiner Schwester nun die andere Seite, und damit auch das Sprachzentrum! Wir telefonieren gelegentlich miteinander, es ist schwierig mit ihren Wortfindungsstörungen und leichten Lähmungen der rechten Seite.

Aber das hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten...
Denn wenn wir uns nicht selbst lieben und auf uns aufpassen- Andere können das nicht so ohne Weiteres!

In diesem Sinne- paßt gut auf Euch auf!

Samstag, 3. März 2018

Stand der Dinge

Jetzt bin ich seit 1 Woche krank, möchte aber trotzdem Bilanz ziehen:

Am 06.01.18 habe ich voller Enthusiasmus einen Neustart begonnen, es klappte relativ gut...
Die Muscheln wandern von einer Schale in die andere, es klappt...

Bis jetzt sind 6,6 Kilo geschwunden, sogar in der vergangenen Woche sind trotz absolut Null-Bewegung (wirklich nur vom Bett in`s Bad, von dort auf`s Sofa und zurück) 400g weg, was mich natürlich freut und anspornt...

Und da es draußen im Moment sehr winterlich aussieht, mache ich mich ( und vielleicht Euch?) mit einem Bild froh, das wir vor Jahren in der Bretagne aufgenommen haben- als Ausblick auf den hoffentlich bald nahenden Frühling sozusagen...


Dienstag, 27. Februar 2018

Armes Häschen, bist Du krank...

Ja , nun hat`s mich auch erwischt- grippaler Infekt (zum Glück NICHT die Influenza!), aber trotzdem lästig.

Und so mußten wir am Freitag schon unsere Freunde anrufen, um die für Samstag geplante Geburtstagsparty für Göga abzusagen.
Seit heute morgen bin ich nicht die Einzige- wie nicht anders zu erwarten-denn meine bessere Hälfte trumpfte mit 39,5°C Fieber auf.
Nachher ab zum Hausarzt!
Und so bedauern wir uns gegenseitig und leiden...

Montag, 19. Februar 2018

Fisch-Rundwanderweg Kirkel

Um es gleich vorweg zu sagen: was dieser Rundwanderweg mit Fischen zu tun hat, blieb uns ein Rätsel; das Wander-Logo sollte jedenfalls einer sein...

Aber von vorn:
Am vergangenen Samstag gab es mal wieder so richtig tolles Schmuddel-Wetter, es war trüb, Regen wechselte sich mit Schneeregen und Schnee ab- häßlich...

Umso mehr freuten wir uns auf das angesagte gute Wetter am Sonntag; aber es dauerte ewig, bevor sich die Sonne durch den dichten Nebel gequält hatte. Und erst, als sich gegen Mittag die ersten Sonnenstrahlen zeigten, konnte ich Göga davon überzeugen, mit mir eine kleine Wanderung zu machen...

So fuhren wir nach Kirkel, stellten unser Auto am Parkplatz am Naturfreunde-Haus ab, und wollten losgehen...Ich will ja nicht schon wieder über die unqualifizierte Beschilderung vieler Wanderwege im Saarland meckern, aber... Zum Glück hatten wir eine Karte und das Navi mit- denn ohne Beschilderung zu gehen, ist anstrengend!
Und nochwas: bei uns war der Samstag vergleichsweise gut vorbeigegangen, vom Schnee blieb nichts liegen; aber schon die paar Kilometer weiter westlich lag doch auch im bewohnten Gebiet Schnee- hübsch anzusehen...


Nach der Karte liefen wir also los, durch den Wald, und dann parallel zur Straße, die von Limbach nach Kirkel führt. Und siehe da- irgendwann sichteten wir sogar eine der Beschilderungen...Göga meinte zwar, das sähe eher nach dem weißen ÄH blauen Hai aus, nicht nach `nem Fisch, aber naja...

Am Gewerbegebiet von Limbach wechselten wir die Straßenseite, gingen durch eine Eisenbahnunterführung, und wenige Meter weiter waren wir schon am Gänseweiher.

Und hier sahen wir die erste "vernünftige" Beschilderung!

Dort wandten wir uns nach rechts, liefen in Richtung Autobahn A8, und kamen bald an einem Hundesport-Platz vorbei. Das dort befindliche Vereinsheim(das oben erwähnte "Pfoten-Haus") ließen wir links liegen, und schon wenige hundert Meter weiter gelangten wir nach Limbach. Dort am Freibad vorbei, 2mal links abgebogen, und wir verließen den Ort wieder in Richtung Autobahn. Diese überquerten wir am Neunkircher Kreuz gleich zweimal: zuerst die A8 nocheinmal, dann die A6.


Gelegentlich mal ein Schild

Durch den Wald ging es neben der Autobahn entlang



Schild an der Autobahn- s.Frau K.wandert im Saarland!

Bald darauf unterquerten wir sie dann nochmals, bevor es durch den Wald zurück in Richtung Kirkel ging. Durch den Ort gehend, sahen wir auch die Burg, die vor allem im Sommer ein absoluter Magnet ist.

Nach reichlich 2 1/2 Stunden Laufzeit und 11km waren wir zurück am Auto. Pause haben wir nicht gemacht: zum einen, weil die Strecke nicht allzu lang war, zum anderen, weil die Rastmöglichkeiten arg beschränkt waren...Denn schließlich waren die Temperaturen nur knapp über 0°C!
gefrorene Wassertropfen auf der Sitzfläche